König Pyrrhus von Epirus

Genialer Stratege mit rumlosen Ende.
Pyrrhus oder Pyrrus
(318-272 v.Chr.) war einer
der größten Strategen des Altertums. Er wurde im Alter von gerade mal 15
Jahren König, mit Verwandten als Ratgeber.
Im Jahre 303 v.Chr. musste er nach einem Putsch, ins Exil flüchten. Er begab
sich an die Seite von Dimitrios dem Belagerer, König von
Makedonien. Er kämpfte und lernte an seiner Seite, unter anderem bei
der Schlacht von Ipsos.
296 v.Chr. eroberte er, mit Hilfe seines
Schwiegervaters Ptolemeos Königs von Ägypten, wieder seinen Thron
in Epirus.
Er fügt seinem Reich Ambrakien, mittel Makedonien (bis zum
Fluss Axios) und Korfu zu.
Danach kämpfte er gegen seinen ehemaligen Beschützer und Lehrer Dimitrios
dem Belagerer und wurde auch König von Makedonien.
Das Jahr 286 v.Chr. war kein gutes für
ihn. So verlor er nach und nach seine Besetzten Gebiete und zog sich zurück
nach Epirus.
Er blieb aber keinesfalls damit zufrieden und wandte sich jetzt gen Westen.
281 v.Chr. bildete er eine Allianz mit den Tarantinern und kämpfte
mit ihnen gegen die Römer. Seine Streitmacht war 30.000 Mann und
jede Menge Kriegselefanten.
280 v.Chr. siegt er gegen die Römer, aber mit gewaltigen Verlusten.
Seit dem gibt's im griechischen den Begriff "Sieg des Pyrrus"
wobei ein Sieg oder Gewinn mit erheblichen Verlusten gemeint wird.
Es heißt er selber hätte seinen Vertrauten gesagt: "noch so ein Sieg
und wir sind zerstört"
Nach dem er mit den Römern Frieden
schloss begab er sich nach Sizilien wo er gegen die Cartagier. Er wird nach seinem
Sieg zum Oberhaupt der Sizilianischen Allianz. Da er aber sehr apolytarch
war musste er wenig später Sizilien wieder verlassen.
Sofort ergriffen die Römer die Gelegenheit und besiegten ihn.
So zog er sich wieder nach Epirus zurück, wo er einen ruinierten Staat
fand. Dort hatte er als Oberhaupt seinen Sohn Elenos gelassen.
Nun fing er an seinen Staat wieder auf Vordermann
zu bringen. Er eroberte wieder Korfu und Makedonien. Danach zog er gegen
Sparta ohne Erfolg. Auf dem Rückweg versuchte er es in Argos, dessen
König
Areas in Kreta fehlte, doch ihm war Antigonos Gonatas aus
Makedonien zuvorgekommen und
hatte die Stadt vor ihm erobert.
Trotzdem belagerte er die Stadt. Als seine Armee siegreich in die Stadt
eingedrungen war und sie in den Strassen kämpften, heißt es, soll ihm eine
Frau einen Ziegelstein auf den Kopf geschmissen haben.
Dadurch fiel er vom Pferd und ein gegnerischer Soldat fand die Gelegenheit
und tötete ihn.
Laut einem inoffiziellen Stammbaum den
wir im Internet fanden reichen seine königliche Nachkommen weiter über
Griechenland, Ägypten und bis 330 n.Chr. in Armenien
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