Konitsa
Konitsa ist eine
Gegend in Nordwest Epirus, die nicht nur den Urlauber sondern
auch den Sportler, Wanderer, Naturfreund und den Jäger befriedigen
kann.
Sie kommen nach Konitsa wenn Sie von Ioannina aus in Richtung Kozani
fahren.
Stadt Konitsa
Konitsa liegt an der Seite des
Berges Trapezitsa in Höhe von 600 Metern.
Zu Füssen der Stadt weiten sich die Täler von Konitsa und Klidoniá
aus.
In den Tälern treffen sich drei Flüsse: Aoos, Sarantaporos und
Voidamatis.
Die Gegend wird von den Bergmassiven Grammos
nördlich, Smolikas östlich, Gamilla
südlich sowie Kamenik und Nemertsikas
westlich beherrscht.
Zur Herkunft des Namens Konitsa
gibt es verschiedene ansichten.
Der Tradition nach ist Konitsa auf den Überresten der antiken
Stadt Konissos gebaut. Der griechische Historiker Aravantinos
glaubt das der Name einer antiken Stadt von Epirus namens Knossos
(wie Knossos aus Kreta) abstammt.
Nach anderer Meinung soll Konitsa slawisch sein aus dem Wort Konitza
das
Pferdeort bedeutet.
Einer Sage nach soll der Herrscher Koni eine Burg in der
Nähe gebaut haben, und die Stadt daher ihren Namen bekommen haben.
Geschichte von Konitsa
Zum Namen Konitsa gibt es, wie so oft,
unterschiedliche Meinungen.
Der wahrscheinlich korrekte Ursprung des Namens ist slawisch und setzt
sich aus den Worten Koni = Pferd und Tza = Ort zusammen. Es ist
geschichtlich erwiesen dass dort seit frühen Zeiten bekannte Tiermärkte
stattfanden, wo neben Schafen, Ziegen usw. auch Pferde getauscht oder
Verkauft wurden.
Aufzeichnungen nach wird Konitsa
erstes mal in der Zeit von Konstantin Pogonatos erwähnt.
1453 ist die Gegend Konitsa von den Türken erobert und erst 1913
wieder befreit worden.
Während der Herrschaft von Ali Pascha gab's eine finanzielle
Blütezeit, die der Herkunft seiner Mutter Hamko zu
verdanken war, die aus Konitsa stammte. Die Stadt wurde zum
Handelsknoten mit den anderen Balkanländern und Europa.
1940 wurde die Stadt von der Italienischen Armee und gleichzeitig
albanischen Banden angegriffen.
Im griechischen Bürgerkrieg kurz nach dem Weltkrieg war Konitsa
einer der Kampfplätze. Damals wurden sehr viele Familien regelrecht
ausgelöscht.
Rund um Konitsa gibt es viele antike und
alte Gebäude die zusammen mit der herrlichen Natur Anziehungsmagneten
für Urlauber sind.
Die Flüsse
Aoos und seine Nebenflüsse Sarantaporos
und Voidomatis sind durch reichliche Schneefälle im Winter die
Hauptwasserversorger von Epirus.
Aoos bahnt sich seinen Weg bis durch Albanien ans Meer.
Plutarch nannte ihn Ánio, die Epiroten
nennen ihn Vojioússa oder Vovoússa.
Sehenswürdigkeiten
Die Aoos Steinbrücke
ist die mit dem größten Bogen auf dem Balkan.
Sie wurde 1870 vom Baumeister Ziogas Frontzos gebaut.
Moschee Soultan Souleiman
wurde vom gleichnamigen Soultan gebaut und die Grundmauern sind heute
noch erhalten
Hamko´s Familienhaus
der Mutter von Ali Pascha und Ihres Vaters Zinél Bey.
Die Fotoausstellung
mit Bildern aus Konitsa und
Umgebung befindet sich ständig in einem restaurierten alten
Steingebäude das als Kindergarten diente. Das Gebäude selber wurde
1869-70 von einem arabischen Scheich Zourambí gebaut.
Die Ausstellung ist Dienstags bis Samstags von 8.00 bis 14.00 Uhr
und Sonntags von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Montags geschlossen.
An großen Kirchlichen und Nationalfeiertagen geschlossen.
Sportmöglichkeiten
Wandern durch die Aoos Schlucht
Wandern durch die Voidomatis Schlucht
Bergsteigen bis zur Berghütte Smolikas, für erfahrene
weiter bis zur Drakolimni (Drachensee)
Rafting im Voidomatis Fluss
Kanyoning im Aoos Fluss
Kayak im Aoos und Voidomatis
Mountainbicking auf den Höhen von Pigí, Nikánoras und Pourniás
Forellenangeln (Fliegenfischen) im Aoos und Voidomatis
(aber nur außerhalb des Nationalparks Vikos - Aoos)
Skifahren im Skifahrzentrum Vasilitsa
Jede letzte Woche im Mai wird die
internationale Konitsa Challenge veranstaltet.
Wanderziele mit hervorragender
Aussicht:
(alle Zeiten von Konitsa aus)
Agía Barbara (Varvára) 25
min.
Profítis Ilías 15 min.
Die Dörfer Lakka Aoos 2 Stunden
Ilioráchi (Sonnenkamm) 10 min.
Paliá Klidoniá 20 min.
Ai Nikánoras 20 min.
Aidonochóri 30 min.
Molivdoskepastí 45 min. mit Ausblick auf das ganze Tal des
Flusses Sarantaporos bis weit nach Albanien rein
Trápeza 20 min.
Purniá 45 min.
Pirgos 30 min.
Bourazáni
Die Gegend Bourazáni ist 12 km
von Konitsa entfernt auf der westlichen Seite des Aoos.
Eine Gegend die einen Besuch wert ist.
Vor allem im Ort Molivdoskepastí finden Sie sehenswerte
Denkmäler aus byzantinischen und nachbyzantinischen
Epoche, eine Tsípourobrennerei mit Ausstellung (Tsípouro ist
ein Schnaps aus Trauben),
und einen Beobachtungsturm der griechisch-albanischen Grenze.
In der Nähe des Ortes ist ein großer
Naturpark wo Sie etliche wilde Tiere beobachten können wie
Wildschweine, Rehe, Wildschafe, Kri-kri u.a.
Dort ist auch eine restaurierte Wassermühle mit Mahlstein,
Stromgenerator,
Handweberei.
Informationen bekommen Sie unter:
26550-21191 im Rathaus Konitsa
Videos
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